Meine persönliche BeziehungsGeschichte

Warum tue ich, was ich tue?

Ich war selbst 12 Jahre in einer Beziehung voller Wünsche und Erwartungen.
Voller Wünsche, dass mein Partner mich liebt, mir Aufmerksamkeit schenkt. Mich respektiert, hinter mir steht und für mich da ist. Er hatte die gleichen Wünsche und Erwartungen auch an mich. Aber wie sollte das funktionieren, wenn zwei nach Liebesuchende aufeinander treffen?

Ich gab mich auf und kümmerte mich mehr um seine Angelegenheiten und „Baustellen“ als um mich.
Und warf ihm bewusst und unbewusst vor, dass er gleiches nicht für mich tat.
Ich hatte keine Hobbys und wusste selbst nicht so recht, was mir eigentlich Freude macht.
Wir spielten, ich verletze Dich, Du verletzt mich. Wir kamen aus dieser Nummer nicht mehr raus.

Diese Beziehung war voller „UM ZU´s“.

UM nicht alleine ZU sein.
UM eine Familie ZU haben.
UM finanziell abgesichert ZU sein.
UM weiterhin die gemeinsamen Freunde ZU haben

Ich kümmerte mich mehr um seine berufliche Zukunft, als um meine. Und warf ihm vor, dass er dafür nicht dankbar war.

Ich verleugnete mich und meine Gefühle.
Als er fremd ging, blieb ich. Obwohl es mir gesundheitlich anschließend sehr schlecht ging. Ich blieb, weil ich Angst hatte. Angst davor, was danach sein wird. Wir waren verheiratet und mein Plan war ursprünglich, dass wir bis an unser Lebensende zusammen bleiben würden. Ich sah damals auch keinen Zusammenhang zwischen seinem Fremdgehen und meinem mir selbst nicht treu sein.

Ich wollte einfach nicht loslassen. Ich hatte schließlich ein Plan und ein Ziel.

Auch als ich eine eigentlich unheilbare Krankheit bekam, war mir der Zusammenhang nicht klar. Heute weiß ich, mein Körper rebellierte. Wollte raus aus der Beziehung. Wollte das alles nicht mehr.

Ich veränderte mich. Entwickelte mich weiter. Hatte neue Kontakte.
Wir schlichen uns beide nach und nach aus der Beziehung. Waren beide nicht mehr in unserer Partnerschaft. Bis er eines Tages einen Kurzschluss bekam und aus der Beziehung flüchtete. Von jetzt auf gleich beendete er die Beziehung wegen einer Anderen, die er zwei Tage zuvor kennengelernt hat. Die gemeinsame Wohnung wollte nach einer Woche gekündigt haben und drei Wochen später hat er die Scheidung einreicht.

Nach allem was ich bisher geschrieben habe, könnte man denken, dass wir uns nicht geliebt haben. Aber das haben wir. Und zwar sehr. Wir haben es nur nicht geschafft, unser Gepäck zu leeren. Sind aus dem „Ich verletze Dich und Du verletzt mich“ Spielchen nicht mehr raus gekommen. Und wir haben uns beide in unterschiedliche Richtung entwickelt.

Die Trennung war schwer. Er wollte mich wieder zurück. Allerdings zu seinen Bedingungen. Die wollte ich jedoch nicht erfüllen, weil mein Herz dazu nicht Ja sagte. Es fiel mir dennoch schwer los zulassen.
Zu akzeptieren, dass es nicht mehr passte. Sich mit jemanden so tief verbunden fühlen und dennoch zu wissen, dass einem die Beziehung nicht gut tut, ist sehr schwer.

Aber nicht nur ich habe in der Beziehung gelitten. Ihm ging es genauso schlecht. Wir haben beide lange nicht den Absprung geschafft. Auch die Heirat hätte eigentlich nicht sein dürfen. Sein Motiv war die Hoffnung, dass es dann besser werden würde. Aber Hoffnung alleine reicht nun mal nicht. Es müssen auch Taten folgen. Und ich finde, dass das kein Grund sein sollte, aus dem man jemanden heiratet. Das Motiv erfuhr ich von ihm aber auch erst einige Jahre nach der Hochzeit.

Das fiese ist, dass man es manchmal einfach nicht spürt, wie unglücklich man wirklich ist. Man liebt denjenigen, versucht alles Mögliche um die Schwierigkeiten wieder hinzubekommen und verläuft sich dann. Aber man schenkt der Liebe sich selbst gegenüber keine Beachtung. Hat Projekte und Ziele und konzentriert sich auf diese, anstatt mal in sich zu gehen und zu spüren, wie schlecht es einem wirklich geht.

Wenn es mir in meiner Partnerschaft schlecht geht, kann ich davon ausgehen, dass es dem anderen auch nicht gut geht.

Ich kann jedes:
„Das ist gar nicht so leicht“,
„Ich weiß nicht wie das gehen soll“,
„Kann ich je wieder glücklich sein?“
Angst vor dem was danach kommt, sehr gut verstehen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man jemanden liebt, aber das Leben mit ihm nicht teilen kann. Wie man lernt loszulassen und sich auf ein neues, unbekanntes Abenteuer einzulassen. Es erfordert viel Mut.

Heute erst fühle ich den Unterschied zu damals. Weiß, wie sich eine Beziehung mit gegenseitiger Achtung und Liebe- Vollem Umgang anfühlt.

Das ging aber auch erst, als ich mich mit mir selbst beschäftigte. Mich mit meiner eigenen Vergangenheit und den Verurteilungen gegen mich selbst auseinander setzte.

Das heißt natürlich nicht zwangläufig, dass man sich von seinem Partner trennen muss. Man kann den Weg auch gemeinsam gehen. Aber es müssen den Weg natürlich auch beide gehen wollen.

Und verachte eine Beziehung auch nicht, wenn sie „gescheitert“ ist. Sei dankbar. Sie hat euch weitergebracht und etwas gezeigt.

Wir sind nie perfekt und nie fertig und werden immer mal wieder Dinge tun, die wir selbst nicht besondern schön finden. Es hilft niemanden, mit sich selbst zu hadern. Am besten nimmt man diese Dinge einfach nur wahr, nimmt sie an und beschließt es beim nächsten Mal anders zu machen oder anders zu reagieren.

Ich habe heute einen wundervollen Partner. Der natürlich auch immer noch die Dinge spiegelt, mit denen ich noch nicht im reinen bin. Wo ich noch nicht hingeschaut habe. Aber er spiegelt auch meine wundervollen und liebevollen Seiten.

Ich wünsche mir, dass jeder die bedingungslose und frei lassende Liebe erfährt.
Für sich selbst und den Partner.

Darum mache ich BeziehungsCoaching : -)

Ich wünsche Dir alles Liebe

Eine Antwort auf Meine persönliche BeziehungsGeschichte

  • Sabine Coumont sagt:

    Das find ich richtig Klasse!!! Diesen Weg zu sich selbst zu gehen und mit den ( ach so leichten ) Schuldzuweisungen aufzuhören erfordert eine ganze Menge Mut und Kraft.
    Ich hab selbst vor gut 3 Jahren diesen Weg ( wieder ) eingeschlagen und kann erst seit einem Jahr sagen, dass ich wieder ich selbst bin. Eine Bekannte hat ihn mal als „Arschengel“ bezeichnet, weil er mir ( in Zusammenhang mit unserem gemeinsam Sohn ) immer noch das Leben schwer macht und mir auf der anderen Seite viele meiner Baustellen gezeigt hat. Um mich wirklich von ihm und unserer Beziehung zu lösen hab ich 2 Jahre gebraucht und die waren hart. Danke für Ihre Geschichte! Sie macht Mut zum Neuanfang.
    Alles Gute
    Sabine

Lass uns gemeinsam schauen, was ich für Dich tun kann.

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KundenInnen über die BeziehungsFee

KundenFeedback:

 

Tina:

Liebe Lisa

Ich bin sehr erstaunt welche Kraft und Erkenntnis, ich aus unserem Gespräch ziehen konnte
Es war genau richtig Dich zu Kontaktieren und auch diesen Kurs hier zu machen.

Bei mir "Arbeitet" mein Geist und meine Seele und ich gehe viel liebevoller /achtsamer mit der Situation um.
Es ist so gesehen schon schlimm genug so viele Jahre im Kreis gegangen zu sein. Schluss mit der "Selbstzerfleischung" den sinnlosen Vorwürfen an mich und meinen Mann!
Es darf auch leicht sein; klingt wie eine süße Melodie in meinen Ohren und begleitet mich die ganze Zeit.
Auch: Du brauchst nichts aushalten... und überhaupt ist mir bewusst geworden, wie gut ich mich selber Reflektieren kann und meinen Selbstwert wieder rauszuholen, den ich die ganze Zeit in einer ollen Kiste verstaut hatte....
Raus aus dem Kreis, raus aus der Stagnation, Schritt für Schritt mit Leichtigkeit und Freude...
Komme ich ins Straucheln habe ich Dich
Danke erstmal freue mich wie es weitergeht.

Herzlichst
Tina
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Stephanie:

Liebe Beziehungsfee :)

du triffst mit deinen Aussagen und deiner Kompetenz auf den Kern des Innern!
Man ist sich den Ursachen nicht bewusst was die Beziehungen in einem auslösen kann!
Vor allem wenn man sich nicht geliebt fühlt….braucht man einen Anhaltspunkt um an die Ursache zu gehen warum man so fühlt. Durch deine Aussagen wird einem bewusst an was man arbeiten muss oder kann!
Die Menschen gehen lieber zugrunde als das sie ihre Gewohnheiten ändern!

Ich danke dir von ganzem Herzen
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Claudia:

Vielen Dank für die gute Beratung, das offene Ohr für meine Probleme und die Geduld beim Zuhören.
Du hast mir neue Ansatzpunkte zum Nachdenken und Arbeiten gezeigt.
Ich kann die Beziehungsfee von Herzen weiter empfehlen

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Björn

Die Beziehungsfee setzt sich mit Euch an einen Tisch, hört beiden Parteien zu und liefert Ideen, Denkanstöße und gibt sofortige Lösungsansätze, die helfen und mich wirklich weitergebracht haben. Nicht nur im Bezug auf Partnerschaft, sondern auch was meine Arbeitsbeziehungen zu Kollegen angeht.
Durch ihre offene und freundliche Art schafft sie eine angenehme Gesprächsatmosphäre und es fällt leicht, sich ihr zu öffnen. Es waren tolle Gespräche.
Wer Beziehungsprobleme hat, und vielleicht auch Schwierigkeiten, offen darüber zu sprechen, ist bei ihr richtig aufgehoben.
Vielen Dank
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Sabrina:

Da ich selbst im beratenden Dienstleistungssektor selbständig tätig bin, weiß ich selbst die Hintergründe zu einem solchen Unternehmen.
Die Beziehungsfee ist gewissenhaft und arbeitet sehr kundenorientiert, was mir sehr gefällt, man kann sich auf sie verlassen.
Aber was am Wichtigsten ist, sie hat ihren Job wirklich perfekt gewählt, denn nur, wer mit Herzblut und einem solchen Enthusiasmus dabei ist, kann tolle Erfolge erzielen.
Die Tipps, die ich bekommen habe, waren sehr gut und vorallem verständlich. Sie waren indivuduell sowohl auf Situation, Person als auch auf das Problem.
Leider benötigen meine Vorhaben ein wenig Zeit in der Umsetzung, so, dass ich das Endergebnis noch nicht beurteilen kann. Allerdings habe ich schon jetzt ein viel besseres Gefühl und gehe gestärkter an die Situationen.
Ich freue mich auf weitere Tipps und nehme das Angebot sehr gern wieder in Anspruch.
Ebenso werde ich es Freunden von mir weiter empfehlen.

Vielen Dank, meine Liebe!